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Pausa – Eine Woche nach dem Vogtland-Derby, das die WKG Markneukirchen/Gelenau gegen die WKG Pausa/Plauen mit 16:15 hauchdünn gewann, gab es auf beiden Seiten noch einmal kurze Analysen der Begegnung, wobei Dirk Wagner, Trainer der WKG Pausa/Plauen den Finger in die Wunde legte: "… wenn man 10:20 verliert, dann waren die anderen einfach besser, aber ein 15:16, das tut weh und man sucht eben den verlorenen Punkt, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen".
Zudem gab es beim Vogtland-Derby in Markneukirchen einige Verletzungen bei Isa Alkhanov (98 kg/FR) und Sid Wetzel (80 kg/GR), die mit Schulterproblemen behandelt werden mussten, wobei Trainer, Mannschaft und Fans hoffen, dass beide schnell wieder fit und einsatzbereit sind.
Doch inzwischen geht der Blick auf den heutigen Samstag, wo ab 19:30 Uhr der Heimkampf gegen den RV Hannover ausgetragen wird. Die Mannschaft aus Niedersachsen verlor schon im Vorjahr alle Begegnungen, verblieb jedoch in der Regionalliga Mitteldeutschland, da nur neun Teams in dieser Staffel vertreten waren und es keinen Absteiger gab. Auch in dieser Saison musste der RV Hannover schon vier klare Niederlagen hinnehmen, daher gilt die WKG Pausa/Plauen am Samstagabend als Favorit.
"Wir werden vorrangig mit unseren Eigengewächsen kämpfen, auf die polnischen Verstärkungen weitestgehend verzichten", will das Trainergespann Drehmann/Wagner den Ausländeranteil von maximal vier Ringern gegen Hannover nicht ausschöpfen, was dann doch zu spannenden Einzelbegegnungen führen sollte.
Dabei können die Ringer der Wettkampfgemeinschaft auch wieder auf ihr treues Publikum setzen, dass dem Team lautstark den Rücken stärken wird. "Hier hat sich etwas entwickelt, dass uns sehr freut, denn viele junge Pausaer kommen zu den Punktkämpfen, um gerade unsere jungen Eigengewächse anzufeuern, es werden Choreographien angefertigt, einige der jungen Leute bringen sich auch in die Vereinsarbeit ein", sieht der Vorsitzende Ulrich Leithold auch auf den Zuschauerrängen eine positive Entwicklung.
"Ringen ist eine uralte Traditionssportart, die Jugendlichen müssen die Arbeit unserer Vorgänger und von uns selbst einmal fortsetzen, um die Geschichte des Ringens in und um Pausa fortzuschreiben", freut sich auch KSV-Urgestein Horst Steinert über den Zuwachs in der Fanschar.
Jörg Richter



