Kraftsportverein Pausa e. V.

Die WKG Markneukirchen/Gelenau und WKG Pausa/Plauen sind wieder direkte Kontrahenten / Neue Strukturen, Regionalliga rückt zur zweithöchsten Kampfklasse auf

Plauen – Wenn man es genau nimmt, bleibt die erste Männermannschaft der WKG Markneukirchen/Gelenau zweitklassig, obwohl man nach der vergangenen Saison den Weg in die Regionalliga antrat. Doch mit dem Wegfall der 2. Bundesliga ist die Regionalliga Mitteldeutschland nunmehr die zweithöchste Kampfklasse.

 

In dieser Staffel kämpft die WKG Pausa/Plauen nach einem Tief vor einigen Jahren seit zwei Meisterschaftsrunden wieder um Medaillen, wobei sich die Fans beider Wettkampfgemeinschaften nun wieder auf spannende Vogtland-Derbys freuen können.

 

Die Duelle der beiden Wettkampfgemeinschaften gab es auch in den beiden vergangenen Meisterschaftsrunden, doch da bekam es Pausa/Plauen mit der 2. Mannschaft der WKG Markneukirchen/Gelenau zu tun, die allerdings stark genug war, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen, punktgleich mit dem AC Werdau. Pausa/Plauen kam nach starker Saison mit nur einem Punkt Abstand zu den beiden führenden Teams auf Platz drei über die Ziellinie.

 

Die Situation im Mannschaftssystem der Ringer ist verzwickt, ohne Not wurde die sehr spannende 1. Bundesliga mit der ebenfalls sehr ausgeglichenen 2. Bundesliga vereinigt, nunmehr kämpfen 20 Teams in der höchsten Kampfklasse den Titel 2026/2027 aus. Und das nicht mit Hin- und Rückrunde wie gewohnt, sondern nach dem System der Championsleague im Fußball, im Losverfahren. Damit entfallen größtenteils zuschauerintensive Derbys.

 

Während die Ringer vom FC Erzgebirge Aue und des RSV Rotation Greiz die Offerte des Deutschen Ringer-Bundes annahmen und ins Oberhaus aufrückten, lehnten die WKG Markneukirchen/Gelenau, aber auch der RV Lübtheen einen Aufstieg in die 1. Bundesliga ab. Die Regionalligatagung bestätigte auf ihrer Sitzung im Januar die Aufnahme beider Teams in die Regionalliga.

 

"Eine Überfliegermannschaft des einstigen Zweitbundesligisten WKG Markneukirchen/Gelenau wird es in der Regionalligasaison 2026/2027 nicht geben, wir wollen kleinere Brötchen backen, möglichst viele Eigengewächse aus beiden Vereinen einsetzen", schraubt AVG-Mannschaftsleiter Jörg Guttmann überzogene Erwartungen nach unten.

 

Die Regionalliga der Ringer in Mitteldeutschland hält in der am 22. August beginnenden Saison spannende Kämpfe bereit, neben der WKG Pausa/Plauen und der WKG Markneukirchen/Gelenau, greift auch der AC Werdau erneut an, der allerdings großen personellen Aderlass hinnehmen musste. Nachdem der FC Erzgebirge Aue ins Oberhaus aufrückte, sind die Erzgebirger weiterhin mit der 2. Mannschaft in der Regionalliga Mitteldeutschland vertreten. Ein weiteres Sachsenderby wird es mit dem RV Thalheim geben, der im Vorjahr die Podiumsplätze knapp verfehlte und den 4. Platz belegte. Auch mit den Erzgebirgern ist in der kommenden Saison zu rechnen.

 

Ergänzt wird das Feld durch den RC Germania Potsdam, den RV Hannover, den AC Germania Artern und den RV Lübtheen, dem Team aus Mecklenburg-Vorpommern, das mit der WKG Markneukirchen/Gelenau den Weg in die Regionalliga antrat.

 

Der Startschuss in die neue Regionalligasaison fällt am 22. August, die WKG Markneukirchen/Gelenau empfängt im Sportareal Erzgebirgsblick den Lokalrivalen RV Thalheim, während die WKG Pausa/Plauen die lange Reise zum RV Lübtheen antreten muss. Das erste Vogtland-Derby wird am 12. September in Markneukirchen ausgetragen.

 

Die Vorbereitungen auf eine spannende und stimmungsvolle Saison laufen bei den beiden vogtländischen Teams. Die WKG Pausa/Plauen will den Bronzeplatz aus dem Vorjahr verteidigen, die WKG Markneukirchen/Gelenau möchte in der Regionalliga Mitteldeutschland einen Neustart mit möglichst vielen Eigengewächsen.

 

Jörg Richter

 

 

 

 

 

 

 

 

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