Kraftsportverein Pausa e. V.

Konrad Schütz kämpft sich zu DM-Silber

Zella-Mehlis – Wo sonst der Skisport regiert, Biathleten ins Schwarze treffen, da trafen vom 27. bis 29. März 2026 die besten Ringer der Altersklasse U-20 im griechisch-römischen Stil aufeinander und ermittelten ihre diesjährigen Deutschen Meister.

 

Doch in Zella-Mehlis hat auch der Ringkampfsport eine lange Tradition, viele erfolgreiche Ringer gingen aus dem Ort hervor, der zu DDR-Zeiten zu den Ringer-Zentren gehörte und auch eine Kinder- und Jugendsportschule Ringen beherbergte, in der die Ringer integriert waren. Ringen ist in der Thüringer Wintersportregion das Aushängeschild der Sommersportarten.

 

Mit zwei Griechisch-Römisch-Spezialisten war der KSV Pausa in Zella-Mehlis vertreten. Nach der Siegerehrung am Sonntagmittag hatte der KSV-Vorsitzende Ulrich Leithold ein lachendes und ein weinendes Auge, denn Konrad Schütz (130 kg) hatte soeben für eine starke Turnierleistung die Silbermedaille erhalten, während Sebastian Wagner (67 kg) ein sehr schweres Los erwischte und nicht über Rang 9 hinauskam.

 

Konrad Schütz kämpfte sich mit zwei Siegen über Adrian Aras Safari (KSV Remseck) und Johannes Müller (KV Riegelsberg) ins Finale, wo er am Sonntag gegen Andrej Malchun knapp mit 1:3 unterlag. Malchun, der aus der Kaderschmiede des KSK Neuss stammt und seit vergangenem Jahr beim Bundesliga-Spitzenclub SC Kleinostheim unter Vertrag steht, hatte am Ende durch eine Technik im Bodenkampf die Nase vorn. Im Standkampf waren beide Kämpfer ebenbürtig, wobei Schütz nicht das volle Gewicht auf die Waage brachte.

 

"Im Vorfeld der Meisterschaft hätte ich Silber für Schütz sofort unterschrieben, doch am Ende war es sogar knapp an Gold vorbei", sah Leithold und einige mitgereiste Familienangehörige der beiden Pausaer ein Duell auf Messers Schneide.

 

Traurige Blicke dagegen bei Sebastian Wagner, der schon am Freitagabend nach der Auslosung der Wettkampfpaarungen wusste, wie schwer es für ihn werden würde. Seinen ersten Kampf gewann der Sportschüler, der am Bundesstützpunkt Leipzig trainiert, zunächst souverän gegen Marcel Grünwald (KFC Leipzig) vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit mit 9:0, unterlag dann aber in Runde zwei dieser stark besetzten Gewichtsklasse gegen Ilja Pavlenkov (KSV Wiesbaden) mit 3:5 nur knapp.

 

Da Pavlenkov kurz darauf seinen Halbfinalkampf ebenfalls nur knapp nach Punkten gegen Kevin Karl (ASV Schorndorf) mit 1:3 verlor, schied Sebastian Wagner leider aus dem Titelrennen aus. Seine Poolgegner konnten sich dagegen am Ende über Bronze (Pavlenkov) und den Deutschen Meistertitel (Karl) freuen.

 

"Es ist schon sehr, sehr schade, wenn man weiß, wie fleißig Sebastian Wagner trainiert und sein gesamtes Leben dem Ringkampfsport unterordnet", bedauerte Ulrich Leithold das frühe Ausscheiden des KSV-Ringers, der mit zu den Spitzenringern in dieser Gewichtsklasse zählt, freute sich jedoch über die Silbermedaille von Konrad Schütz, der damit hoffentlich eine Chance beim Bundestrainer Christian Fetzer für internationale Turniere bekommt. .

 

Jörg Richter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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